Welche Philosophie steckt hinter der slowbier?

Drei Tage lang sind Münchberg und Helmbrechts im Zwei-Jahres Rhythmus das europäische Bierzentrum.

Motto: "Bier und mehr. Geschmack, Genuss, Erlebnis!"

Das Slow Food-Convivium Oberfranken hat eigens einen Förderverein gegründet, der diese erste deutsche Slow-Messe seit 2005 veranstaltet.

Eine dreitägige Veranstaltung braucht natürlich mehr als nur gutes Bier. Die slowbier stellt das Brauerei-Handwerk in den Mittelpunkt. Zeigt aber auch die Verbindung zu anderen handwerklich produzierten Lebensmitteln. Zentraler Anlaufpunkt der Veranstaltung ist die Bierothek. Hier werden bis zu 100 verschiedene Biere für die Besucher schmeckbar. Von malzaromatisch über hefeblumig bis feinwürzig.

Auf dem Marktplatz und in den Geschmacks-Workshops werden Wechselwirkungen zwischen Bier und Essen deutlich: Bier und Käse, Bier und Brot, Fisch, Wurst, Senf, Schokolade.

Zur Praxis gehört auch etwas Theorie:
Gerade zum 500. Jubiläum des Reinheitsgebotes kann auf der Messe trefflich mit Bierspezialisten und -sommeliers diskutiert werden, ob dies tatsächlich Garant für Qualität ist und wie dazu die jungen Biere der Craft-Bier-Szene einzuordnen sind.

Es ist ein umfangreiches Programm in Vorbereitung inklusive kulinarischer Spaziergänge durch Helmbrechts und Münchberg mit Besichtigung der Felsenkeller, Degustationen im Trompeter in Hof und diverse Verabredungen zum Essen. Auch Brauereiführungen und eine Führung durch den Schlachthof Helmbrechts sind geplant.