Slowbier - die Dritte

Oberfranken wird für 3 Tage zum Genusszentrum Deutschlands

Mit dem Dreiklang „Brot und Bier und Wurst ..." hat sich die slowbier ein attraktives und kulinarisches Motto gegeben. Vom 24. bis zum 26. April 2009 wird die Dreifaltigkeit aus Bier, Brot und Wurst für überschäumende Genusserlebnisse in Oberfranken sorgen. Die Region im Nordosten Bayerns ist nicht nur mit der höchsten Brauereidichte der Welt gesegnet. Auch Brot und Wurst sind in dieser bisweilen etwas vergessenen Region einmalig. Aber nicht nur das erweiterte Thema ist neu in der 3. slowbier Ausgabe. Mit der alten Weberei in Helmbrechts (Gustav-Weiss-Straße 2) steht ein neuer und attraktiver Veranstaltungsort zur Verfügung. Hier finden sich der Marktplatz mit den kulinarischen Ständen und die Bierothek. 
Auf dem Marktplatz wird die Beziehung des Bieres zu anderen Lebensmitteln, wie zum Beispiel Käse, Wurst, Brot, Fisch oder süßen Genüssen, erschmeckbar. 
In der Bierothek haben Besucher die Möglichkeit verschiedenste Biersorten und Biermarken zu probieren. Weit mehr als 100 Biere werden zu verkosten sein. Ähnlich einer Vinothek wird es hierzu einen Katalog geben.
Selbstverständlich werden auch wieder Geschmackserlebnisse rund ums Bier im Bauernhofmuseum Kleinlosnitz, im Textilmuseum Helmbrechts, im Bürgerzentrum Münchberg stattfinden. Genauere Informationen und die Buchung finden sich wie immer unter www.slowbier.de

Die slowbier ist ihrer Rolle als reine Biermesse spätestens mit dieser Dritten Ausgabe entwachsen. Nicht zuletzt durch das Motto „Brot und Bier und Wurst ..." verweist Oberfranken deutlich auf seine Stärken. 
„Wir leben in einem Landstrich mit vielseitigem kulturellem Angebot, in der Arbeitsfreude und Orientierung am Machbaren Hand in Hand gehen." So beschreibt der piemontesische Regierungspräsident sein Land. Und was für die Nord-Italienische Region gilt, kann man so auch für die Nord-Bayerische Region Oberfranken sagen. Noch vor 30 Jahren war der Barolo ein einfacher Wein, dessen herbe Größe nur wenigen Einheimischen bekannt war. Heute ziert er die Weinkarten der nobelsten Restaurants. Und liegt in Preisregionen, die manchen Bordeaux neidisch machen. Warum sollte ein solche Entwicklung nicht auch in Oberfranken möglich sein ? Das Bier ist ohnehin einmalig, handwerklich produzierter Weißer Preßsack (ungeräuchert), Blöcher (ein zylinderförmiges Schmalzgebäck), Braada Kung (Großer runder Blechkuchen) oder Zwetschgenbaamas (geräucherter Rinderschinken) sind Produkte die Oberfranken einmalig machen. Und die es zu entdecken gilt.


Die 3. slowbier will deutlich machen, wie wichtig der Erhalt und Schutz der reichhaltigen oberfränkischen Nahrungsmitteltradition ist. Dafür müssen Qualität und Güte dieser Lebensmittel hervorgehoben werden. Und einem hoffentlich möglichst breitem Publikum bekannter gemacht werden. Die slowbier 2009 in Münchberg und Helmbrechts ist die beste Möglichkeit, den großenteils unentdeckten Genusskosmos Oberfranken zu entdecken.